Newcom s.a.r.l
Home
 

Newcom Editions

Architecture & Bâtiment - Newcom - Bascharage -Tél 23 65 01 75

Echo Magazine - Newcom s.a.r.l - Bascharage

Education

Eductation

Education au Luxembourg - Lisez le Magazine...

Fonds du Logement

  • Fond de logements - Lisez le Magazine...
  • Fond de logements - Lisez le Magazine...
  • Fond de logements - Lisez le Magazine...

Energie

Energie

Energie-au-luxembourg - Lisez le Magazine...

Vieille Ville

Fonds de rénovation

Rénovations de la Vielle Ville - Lisez le Magazine...

Differdange 100 ans

Differdange 100 ans

Differdange 100 ans d'architecture - Lisez le Magazine...

Interview mit dem Kayler Bürgermeister John Lorent. Imprimer Envoyer

Tags: Bourgmestre | Kayl

Magazine Echo 2007-6
Lorent John

Das wichtigste Projekt der letzten Jahre war zweifellos die Sanierung des Kaylbachs. Die in den 70er Jahren beschlossene Sanierung kostete rund 300 Millionen luxemburgischer Franken. Der Kaylbach war vor der Sanierung eine offene Kloake.

Lorent John

Echo: Könnten Sie sich als Bürgermeister kurz vorstellen?

John Lorent:

Ich betreibe seit 20 Jahren Gemeindepolitik und wurde vor 2 Jahren Bürgermeister der Gemeinde Kayl. Beruflich bin ich seit 1989 in der Direktion der Einregistrierungs und Domänenverwaltung tätig. Nach 10 Jahren in der Personal nd Budgetabteilung der Direktion wechselte ich zurück in den Fiskalbereich mit folgenden Schwerpunkten: Einregistrierung, Erbschaftssteuer, Hypotheken, Notariat. Ich bin auch Kursusleiter in verschiedenen Fachgebieten des Steuerrechts.

Echo: Wie sieht es in Kayl mit dem öffentlichen Transport aus?

John Lorent:

Es gibt in Kayl dank den Bussen des TICE gute Verkehrsanbindungen. So bieten die Busse des TICE von Kayl aus den Bürgern Anbindungen an alle wichtigen Orte im Minette. Doch haben sich die Bedürfnisse der Kayler Bürger in den letzten Jahren geändert. Fuhren früher noch viele Arbeiter Vom Bergbau geprägt der Hüttenwerke, Stahlwerke oder Gießereien frühmorgens mit den Bussen der TICE zur Schicht, so gibt es heute kaum noch solche Schichtarbeiter in den Bussen. Wegen des Strukturwandels ist es heute für die Kayler wichtig eine Buslinie nutzen zu können, die Arbeitnehmer in die Stadt und auf den Kirchberg bringt. Es gibt in Kayl eine Buslinie, die von Ottange her kommend, zum Luxemburger Bahnhof und Kirchberg fährt. Die Nutzung der Buslinie ist so erfolgreich, dass deren Angebot sogar erweitert werden mußte. Kayl ist natürlich auch ans Bahnnetz der CFL angeschlossen.

Echo: Riskieren die letzten historischen Spuren des Bergbaus in der Gemeinde nach und nach zu verschwinden?

John Lorent:

Nein! Heute wird bei all unseren Projekten streng darauf geachtet, historische Bauwerke, Verladekais, oder die „Buggys“ genannte Loren und weitere Spuren zu erhalten. Allerdings ist bereits ein großer Teil der historischen Bauten verschwunden, so zum Beispiel in den 60er Jahren. Dutzende Spuren der Vergangenheit sind so im Laufe der Jahrzehnte nach und nach zerstört worden. Heute wird aber ganz anders mit diesen Spuren umgegangen. Der Bürger braucht heute keine Angst mehr zu haben, dass derartige Spuren unserer Vergangenheit bei Bauvorhaben oder anderen Projekten zerstört werden.

Echo: Was waren für Sie die wichtigsten Projekte der Gemeinde Kayl in den letzten Jahren?

John Lorent:

Das wichtigste Projekt der letzten Jahre war zweifellos die Sanierung des Kaylbachs. Die in den 70er Jahren beschlossene Sanierung kostete rund 300 Millionen luxemburgischer Franken. Der Kaylbach war vor der Sanierung eine offene Kloake. Die Sanierung machte den Bach zu einem naturnäheren Gewässer und verbesserte die Lebensqualität der Anwohner. Es war ein wichtiger Schritt für den Umweltschutz, durch die Anbindung an die Bettemburger Kläranlage aber auch urbanistisch ungemein wichtig.

Echo: Was ist typisch für die Gemeinde Kayl?

John Lorent:

Die Gemeinde Kayl wurde vom Bergbau geprägt. Die Ausläufer der Eisenerz enthaltenen Doggerschichten verlaufen mitten durch die Gemeinde Kayl. Kayl war daher immer sehr stark von den Aktivitäten des Bergbaus geprägt. Der Bergbau in unserem Land endete jedoch für immer im Jahre 1981. Kayl hat eher einen ruralen Einschlag, Tetingen hat Bergbaucharakter.

Echo: Hat Kayl seit dem Ende des Bergbaus seine beste Zeit schon hinter sich?

John Lorent:

Ich denke nicht, dass Kayl seine beste Zeit schon hinter sich hat. Die vom Bergbau geprägte Zeit war sicherlich einer der Höhepunkte der Geschichte der Gemeinde Kayl. Betrachtet man den heute üblichen Lebensstandard in Kayl, so ist dieser viel höher als zu der Zeit des Bergbaus. Damals mußten die Menschen oft für einen geringen Lohn sehr schwere Arbeit leisten. Betrachtet man die Entwicklung von Kayl während der letzten Jahre, stellt man fest, dass sich die Gemeinde auch in punkto Infrastrukturen wie Schulen, Straßennetz, Kultureinrichtungen und so weiter stark verbessert hat. Ich denke daher eher, dass Kayl seine beste Zeit noch vor sich hat.

Echo: Wie entwickelt sich die Wirtschaft in Kayl?

John Lorent:

Kayl ist keine Stadt des Gewerbes oder der Industrie. Man entschied sich in den 70er Jahren bewußt dazu, Kayl zu einer Schlafstadt zu machen. Weil in Kayl keine Industrie und größeres Gewerbe angesiedelt wurde, konnte Kayl sich eine hohe Lebensqualität bewahren. Gerade inmitten von Ortschaften, die oft über umfangreiche Industrie und Gewerbezonen verfügen, ist diese Entwicklung von Kayl etwas Besonderes. Man hat daher in Kayl ganz bewußt auf die Ansiedlung größerer Industrie und Gewerbebetriebe verzichtet. Leider führt in Kayl eine Autobahn am Ort vorbei, die für ein sehr hohes Verkehrsauf kommen sorgt. Die aktuelle Majorität hat ein Paradigmenwechsel in der Gewerbe und Industriepolitik vor: So sollen in den nächsten Jahren Bestrebungen entwickelt werden, um in der Nähe der „Collectrice“ ein Gewerbegebiet zu erschliessen, in welchem nur „umweltverträgliche“ Betriebe angesiedelt werden sollen.

Share this post

 
 

Magazine Echo - Architecture & Bâtiment

Magazine Architecture & Bâtiment Nr. 109 de l'année 2011

News image

L’immobilier est-il surévalué ? Reste-t-il un bon placement ? On serait à priori tenté de répondre oui et oui, ce qui peut paraître contradictoire....

Magazine Architecture & Bâtiment Nr. 110 de l'année 2011

News image

La crise grecque pourrait-elle influer les prix de l’immobilier au Luxembourg ? Autrement dit les taux d’intérêt des banques vont-ils monter ? Prenons l’hypothèse...

Magazine Echo Nr. 2 de l'année 2011

News image

Si la Grèce touchera la cinquième tranche de son prêt accordé en 2010 par l’UE et le FMI, sa situation n’est pour autant pas...

Magazine Echo Nr. 3 de l'année 2011

News image

C’est en pensant aux vacances, au soleil, que je feuilletais une étude récente de Knight Frank sur les prix de l’immobilier de luxe à...

Magazine Echo Nr. 4 de l'année 2011

News image

Nous voici le lendemain des élections du 9 octobre 2011. A l’heure où cet édito est écrit, les discussions de coalition n’ont pas encore...

Magazine Echo Nr. 5 de l'année 2011

News image

L’euro cause de tous nos maux ? A l’heure où certains parient sur un démantèlement de la zone euro à court terme, il serait...

Magazine Echo Nr. 1 de l'année 2011

News image

Depuis plusieurs mois, la réforme qui fait parler est celle de la santé. Après la très médiatique grève des médecins, la mesure que tout...

Magazine Echo Nr. 5 de l'année 2010

News image

Nous voilà déjà en décembre, 2010 fait place à 2011 dans un contexte international mar- qué par de fortes incertitudes. Pas évident dans ces...

Magazine Echo Nr. 4 de l'année 2010

News image

Après la Grèce, l’Espagne, l’Irlande, le Portugal, la France, l’Allemagne, toute l’Europe occi- dentale ou presque, c’est la Grande Bretagne qui annonce son plan...

Magazine Echo Nr. 3 de l'année 2010

News image

Tout le monde est bien conscient que l'Etat doit réduire son train de vie, que les dépenses et les recettes doivent être équilibrées. La...

Magazine Architecture & Bâtiment Nr. 107 de l'année 2010

News image

Lorsque l’on voit le nombre de chantiers en cours au Grand-Duché, on se dit que le secteur du bâtiment va bien et comme dit...

Magazine Architecture & Bâtiment Nr. 106 de l'année 2010

News image

Avec un taux de vacance qui dépasse les 7%, l’immobilier de bureau luxem- bourgeois connaît une situation inédite. Ce chiffre est cependant à relativiser....

Magazine Echo Nr. 2 de l'année 2010

News image

A peine a-t-on accouché d'une solution pour sortir la Grèce de la crise que l'euro subissait une attaque en règle suite à une simple...

Magazine Echo Nr. 6 de l'année 2009

News image

Une année s'achève, une autre commence. C'est le moment des bilans et des résolutions. Le bilan 2009 n'est pas euphorique et 2010 s'annonce difficile....

Magazine Echo Nr. 5 de l'année 2009

News image

Herman Van Rompuy est le premier président permanent du Conseil Européen. Si les chefs d'état et de gouvernement de l'Union Européenne l'ont préféré à...

Magazine Architecture & Bâtiment Nr. 103 de l'année 2009

News image

Herman Van Rompuy est le premier président permanent du Conseil Européen. Si les chefs d'état et de gouvernement de l'Union Européenne l'ont préféré à...

Magazine Architecture & Bâtiment Nr. 104 de l'année 2010

News image

Tout le monde est économiste.Dit comme ça, cette phrase peut paraître incongrue, voir stupide. D’aucun vous diront qu’ils ne s’intéressent ni à l’économie, ni...

Magazine Architecture & Bâtiment Nr. 105 de l'année 2010

News image

Avec un taux de vacance qui dépasse les 7%, l’immobilier de bureau luxem- bourgeois connaît une situation inédite. Ce chiffre est cependant à relativiser....

Magazine Echo Nr. 4 de l'année 2009

News image

Les derniers chiffres sont tombés, le chômage en 2010 continuera d'augmenter et se situera à 6,5 voir 7% de la population active. Cette augmentation...

Magazine Echo Nr. 3 de l'année 2009

News image

Quand le bâtiment va, tout va, dit l’adage. En tout cas, pour l’instant au Grand-Duché, le bâtiment est le seul secteur qui résiste à...

Popular

Source Text © Newcom s.a.r.l - Bascharage +352 23 65 01 75   |   Publication Online - Site Administrator: Business Solutions 10, rue Emile Mark Differdange