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Speralux – Traditionnelle Spedition aus Munsbach auf dem Weg zum Full-Service-Logistiker Imprimer Envoyer

Tags: Luxembourg

Magazine Echo 2008-1
sperralux

Der neue Geschäftsführer Dirk Rütter von der Munsbacher Spedition Speralux wird den aktuellen Ausbau der Logistik-Dienstleistungen weiter fortsetzen und dabei gleichzeitig die traditionnellen Transportdienstleistungen am Standort Luxemburg weiter stärken.

Echo: Was ist das Konzept von Speralux?

Dirk Rütter:

Speralux ist heute ein klassischer Speditions- und Transportdienstleister mitten im Herzen Europas. Die Zukunft unserer neuen Märkten wird darauf aufbauen. Wir werden uns als 3- oder 4-Punkt-Logistiker verstärkt Warehousing, Automobillogistik und ähnlichen Logistikbereichen widmen. Speralux macht zwar momentan noch den größten Umsatz mit Transport- und Speditionsdienstleistungen, aber der Logistiksektor spielt jetzt bereits eine immer bedeutendere Rolle für das moderne Unternehmen.

Echo: Wie sehen Sie den Marktstandort Luxemburg?

Dirk Rütter:

Ich bin sehr positiv überrascht, wieviele Firmen hier ihren Sitz haben, darunter beispielsweise auch Automobilzulieferer. Da wo die Automobilzuliefererindustrie ihren Sitz hat, gibt es immer einen Bedarf an Logistik. Speralux hat bereits seit 1991 ihren Sitz im Grossherzogtum und einen sehr guten Ruf als Spedition, ist im Logistikbereich aber trotz Wachstum noch in der Aufbauphase. Sie beschäftigt in Luxemburg rund 230 Arbeiter und Angestellte. Ich glaube, dass unser guter Name als Spedition uns sehr helfen wird, als Logistiker schneller zu wachsen. Wir werden auch versuchen andere Wertschöpfungen aus den Nordseehäfen nach Luxemburg zu holen. Dabei sind der Ausbau des Flughafens und Logistikzentrums eine wichtige Hilfe. Wenn sich eine Region für Logistik stark macht, gibt es einen alten Spruch: „Verkehr schafft Verkehr“. Bei neuen Logistikzentren usw fallen immer Aufträge an Speditionen ab. Unsere wichtigsten Zielgruppen sind die Getränkeindustrie und Stahl verarbeitende Unternehmen.

Echo: Wieviele Fahrzeuge besitzt Speralux?

Dirk Rütter:

Speralux besitzt insgesamt, in Munsbach und Iserlohn zusammen gezählt, mehr als 220 Fahrzeuge. Unser Fuhrpark ist technisch auf modernsten Stand, kein Fahrzeug älter als etwa 3 bis 4 Jahre. Wir können alle Güter bis zu einer Länge von 22 Meter sowie einer Höhe und Breite von jeweils 3 Meter transportieren. Der wachsende Fahrzeugpark wird regelmäßig erneuert, wobei ältere Fahrzeug ausgemustert werden. Wir erhalten beispielsweise gerade 30 neue Auflieger für Getränketransporte und in den nächsten Wochen mehr als 50 neue Auflieger für den Transport von Betonstahlmatten, selbstverständlich alle mit Ladungssicherungszertifikat. Dies ist wichtig, da ich glaube, dass die Kunden eine gute Transportleistung entsprechend honorieren.

Echo: Was für Ziele steuert die Speralux bevorzugt an?

Dirk Rütter:

Dazu zählen vor allen die Benelux, Deutschland und Frankreich sowie in etwas geringerem Masse Slowakei, Tchechien, Ungarn und Österreich. Hochwertige Transportdienstleistungen und höhere Qualitätsanforderungen bieten auf dem Markt der neuen EU-Ländern gerade westeuropäischen Unternehmen eine gute Chance. Transporte waren in den Logistikketten von der Leistung her immer sehr hoch bewertet. Wir haben Läger, Versorgung, Just-in-time und Just-in-sequence auf der Strasse, die alle sehr hoch bewertet werden. Daher denke ich, dass solch qualitativ hochwertigen Transportleistungen besser vergütet werden.

Echo: Gibt es auch regelmäßige Verbindungen zu Zielen, beispielsweise in Deutschland?

Dirk Rütter:

Dies ist schon lange der Fall und daran führt kein Weg vorbei! Bevölkerungsdichte, Industrieansiedlungen und geographische Faktoren liessen in Europa Warenströme entstehen. Für ein Einzelunternehmen ist es wichtig, wo möglich, immer Rückladungen zu haben. Daher gibt es in Zukunft immer mehr Trassenpreise. Es wird unterschiedliche Preise geben, je nachdem ob Waren beispielsweise nach Südfrankreich, Bretagne, an die Ostsee oder in das Ruhrgebiet geliefert werden. In Zukunft wird sich in dem Punkt der Markt anders regeln als heute.

Echo: Kooperiert Speralux bei grossen Entfernungen mit anderen Speditionen?

Dirk Rütter:

Wenn man über grosse Entfernungen hinweg regelmässige Trassen bedient, sollte man über Stafetten nachdenken. Solche Strecken sind langfristig interessant, insbesondere bei Kunden mit regelmässigen Ladungsaufkommen und Stafetten, wo Ladungen verschiedener Kunden zum Transport gesammelt werden. Man kann sich dies wie einst bei den Postkutschenfahrten vorstellen. Alle 350 Kilometer gibt es ein Lager, wo der Auflieger an eine neue Zugmaschine mit neuem Fahrer gehängt wird und weiter fährt. Ich denke, dass sich der Ladungsverkehr in Zukunft in diese Richtung entwickeln wird. Wenn eine Zusammenarbeit mit der Bahn wettbewerbsfähig ist, könnte ich mir auch einen kombinierten Transport unserer Trailer auf Bahn und Strasse vorstellen.

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