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Steinsel stellte neues Informationssystem vor, das Bürger bei Gefahr warnt. Imprimer Envoyer

Tags: Steinsel

Magazine Echo 2008-3
steinsel

Am Freitag, den 4ten Juli, stellte der Steinseler Bürgermeister Jean-Pierre Klein im Rathaus das neue Informationssystem AlarmTilt vor. Dieses von M-Plify, einer luxemburgischen Firma für Krisenmanagement-Software, entwickelte Informationssystem steht nun erstmals auch Bürgern luxemburgischer Gemeinden zur Verfügung und warnt sie bei Problemen oder Notfällen.

Die dem System zugrunde liegende Software wurde bisher beispielsweise bei Konzernen und größeren Unternehmen zum Informieren und Herbeirufen von Wartungsteams für dringende Reparaturen oder in anderen Notfällen genutzt. Rettungskräfte und weitere staatliche Einsatzkräfte nutzen dieses System auch. Es gibt in Luxemburg Gemeinden, wo zum Beispiel die Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr mit diesem System zum Einsatz gerufen werden.

Durch eine Ergänzung des Systems können nun im Falle von Trinkwasserverschmutzungen, Straßensperrungen, Überschwemmungen oder anderen Gefahren und Anomalien die jeweils betroffenen Bürger einzeln sofort gewarnt werden. Dazu tragen die Bürger mittels einem Formular oder auf der Internetseite www.steinsel.lu ihre Festnetznummer, Handynummer, Email oder SMS als Abonnent dieses kostenlosen Dienstes ein. Wenn den Bürgern in irgendeiner Form Gefahr oder Unannehmlichkeiten drohen, informiert das System automatisch nur die jeweils betroffenen Bürger mit Hilfe einer SMS, Email oder einer Ansage.

So können die Bürger weitaus schneller als auf herkömmlichem Weg gewarnt werden, was gerade bei Naturkatastrophen ein großer Fortschritt ist. Hier zählt jede Minute um Hab und Gut zu retten. Da der Bürger sowohl per SMS, Telefon wie auch Email informiert wird, ist sichergestellt, dass der Betroffene zumindest auf einem dieser Kommunikationswege sofort erreicht werden kann. Durch dieses neue System wird weiterhin die Behinderung von Rettungsarbeiten oder anderen Aktionen durch Schaulustige reduziert.

Für die komplett von Software gesteuerte neue Lösung sind keine große technischen Umbauten nötig, da die Software an bereits bestehende Kommunikations-Systeme andockt und in bestehende Systemabläufe integriert wird.

Die Ausstattung der Software ermöglicht weiterhin eine Verbindung zwischen Umweltdaten liefernde Sensoren und den neuen Informationsmöglichkeiten. An das System angeschlossene Wasserstandssensoren könnten im Falle von drohendem Hochwasser ab einem bestimmten Pegelstand vollautomatisch die Anwohner vor der drohenden Flut warnen. Die Gemeinde Steinsel ist die erste Gemeinde im Land, die zukünftig mit diesem System ihre Bürger informiert. Wenn sich das System in der Praxis bewährt, wird es in Zukunft dauerhaft von der Gemeinde benutzt werden.

Administration Communale de Steinsel
9, rue Paul Eyschen
L-7508 Steinsel
Tel: 3321391
Fax: 332513
www.steinsel.lu
Email: Commune@Steinsel.lu

M-Plify S.A.
21, rue Glesener
L-1631 Luxembourg
Tel: 261846-1
Fax: 261846-46
www.m-plify.com
Email: contact@m-plify.com

Kommentar von Hubert Schumacher, CEO von M-Plify

Echo: Was ist das Innovative an dem neuen System?

Hubert Schumacher:

Das Innovative an diesem System ist vor allem, dass es ein Personen-bezogenes System ist. Das heißt, dass Abstraktion von dem Medium gemacht wurde, welches benutzt wird, um eine Person zu kontaktieren. Weiterhin ist daran innovativ, dass das System eine Kommunikation in beide Richtungen erlaubt.

Wir führten gerade eine Anwendung mit der Kommunikation in einer Richtung vor. Es gibt aber auch Anwendungsmöglichkeiten, wo man eine Antwort von der betroffenen Person erhalten möchte, um zu wissen, ob sie die Botschaft verstanden hat. Wenn zum Beispiel eine Kriseneinheit zusammen gerufen wird, ist es wichtig zu wissen, ob die betreffende Person erscheinen wird.

Ich glaube, dass es wenige Systeme gibt, die beide Sachen kombinieren und dabei darüber hinaus ein Management-System bieten, das in Realzeit die Kommunikation überwacht und ein Eingreifen ermöglicht. Das ist die Kernidee des Produktes.

Echo: Ist dies als Lösung für eine Gemeinde oder als flächendeckende Lösung gedacht?

Hubert Schumacher:

Als flächendeckendes System ist das Produkt momentan aus mehreren Gründen nicht gedacht. Die Personen-bezogene Kommunikation benötigt sehr viele Ressourcen. Wir arbeiten mit den Telekommunkationsanbietern zusammen, von denen wir natürlich auch Ressourcen brauchen, um den Empfänger zu erreichen. Dabei geht es natürlich auch um die Dimensionierung der zur Koordination bereit stehenden Netzkapazitäten. Dies ist somit kein System, was sich momentan an alle Bürger wendet. Es gibt ja noch andere Möglichkeiten zur Information wie beispielsweise die Medien.

Echo: Ist das System ausbaubar und auch für neue Standards gerüstet?

Hubert Schumacher:

Wir können bereits Faxe verschicken und den Unified-messaging-Bereich abdecken. Wir nehmen den Verantwortlichen die Sorge ab, ob bei Problemen mit der technischen Entwicklung Schritt gehalten werden kann.

Echo: Wie sieht es mit der Wartung des Systems aus?

Hubert Schumacher:

Das System benötigt keine Wartung. Beim Betrieb des Systems kann ein Interface konfiguriert werden. Wir beraten den Kunden und kümmern uns um den Betrieb des Systems, so dass für den Kunden keinerlei Arbeit anfällt.

Kommentar von Jean-Pierre Klein, Abgeordneter und Bürgermeister der Gemeinde Steinsel

Echo: Was ist für Sie das Wichtigste an dem neuen System?

Jean-Pierre Klein:

Das Wichtigste ist die Bevölkerung im Fall einer Anomalie so schnell wie möglich zu benachrichtigen, zum Beispiel bei einer Wasserverschmutzung oder Strassensperrung nach einem Unfall oder Brand. Das System ist dazu gedacht, den Bürgern ein zusätzliches Gefühl der Sicherheit zu bieten.

Echo: Wie zufrieden sind sie mit dem neuen System?

Jean-Pierre Klein:

Es gibt noch keine Bilanz, da das System ja erst installiert wurde. Wie stark die Bürger daran interessiert sind, kann man also noch nicht sagen. Wir müssen mindesten bis zum ersten August warten, um zu sehen, in wie weit die Bevölkerung das System als notwendig und wichtig ansieht.

Echo: Glauben Sie, dass das System langfristig genutzt wird?

Jean-Pierre Klein:

Wenn die Bürger davon profitieren, sollte man diese Chance nutzen.

Echo: Stammt die Idee für das neue System von Ihnen?

Jean-Pierre Klein:

Ja, wir sprachen einmal über die Möglichkeiten eines Systems zur Alamierung der Bürger anläßlich eines Problems mit unserem Wasser. Dabei entstand die Idee. Es ging dabei vor allem darum, die Lebensqualität der Bürger zu verbessern.

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