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Feulen - Verkehrsknotenpunkt vor den Toren der Nordstadt Imprimer Envoyer

Tags: Feulen

Magazine Echo 2009-1

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Feulen - Verkehrsknotenpunkt vor den Toren der Nordstadt

Echo sprach mit dem Feulener Bürgermeister und Abgeordneten Fernand Etgen über das Wachstum und Gewerbe in der ländlichen Gemeinde direkt vor den Toren der Nordstadt.

Echo: Könnten Sie sich den Lesern kurz vorstellen?

Fernand Etgen:

Ich bin 51 Jahre alt und seit 1979 Mitglied im Feulener Gemeinderat sowie seit 1994 Bürgermeister. Im nächsten Jahr bin ich schon seit 30 Jahren Mitglied des Gemeinderats und schaue auf eine langjährige Erfahrung im kommunalpolitischen Bereich zurück. Unter anderem bin ich auch Präsident des Naturschutzverbands Sicona und Vize- Präsident des Abwassersyndikats SIDEN. Seit Dezember 2007 bin ich Mitglied des luxemburgischen Parlaments. Zuvor war ich bei der Enregistrementverwaltung in Diekirch als Abteilungsleiter tätig.

Fernand Etgen:

Echo: Was ist typisch für die Gemeinde Feulen?

Fernand Etgen:

Wir leben in einer betont ländlichen Gemeinde und stossen an die Nordstadt. Der größte Arbeitgeber in der hiesigen Gegend ist die Firma Good Year. Feulen Verkehrsknotenpunkt vor den Toren der Nordstadt Echo sprach mit dem Feulener Bürgermeister und Abgeordneten Fernand Etgen über das Wachstum und Gewerbe in der ländlichen Gemeinde direkt vor den Toren der Nordstadt. .../ 119 Die meisten Bürger der Gemeinde Feulen arbeiten bei Good Year. Viele Bürger arbeiten auch in den Ettelbrücker Kliniken oder den Verwaltungen in Diekirch. Sie haben einen relativ kurzen Weg zu ihren Arbeitsplätzen. Unsere Gemeinde hat noch ein intaktes Vereins- und Gesellschaftsleben. Die Lebensqualität in Feulen kann man als sehr gut zu bezeichnen. Unsere Gemeinde ist eine Art Puffer zwischen der Nordstadt und dem Naturpark Obersauer. In diesem Sinne ist unsere Gemeinde natürlich sehr interessant für Bürger, die ein neues Domizil suchen.

Echo: Was bedeutet die Nordstadt für Feulen?

Fernand Etgen:

Das Thema Nordstadt ist für Feulen sehr interessant. Die Nordstadt entwickelt sich immer mehr zur Hauptstadt für den Norden Luxemburgs. Die Bürger finden in der Nordstadt die notwendigen Dienstleistungen und den den im Alltag benötigten Service. Das gilt für unseren Raum genauso wie für das gesamte Ösling. Das bedeutet natürlich auch, dass der Norden bevölkerungsmäßig wachsen muß und wachsen wird. Im Norden müssen sich neue Firmen ansiedeln, um weitere Neubürger anzuziehen.

Echo: Was waren die wichtigsten Projekte der Gemeinde Feulen in den vergangenen Jahren?

Fernand Etgen:

In den letzten Jahren haben wir konsequent unsere Infrastrukturen verbessert. Eine neue Sporthalle und Feuerwehrwache wurden gebaut. Wir bauen ein neues Schulgebäude und vergrössern die vorhandene Schule. Eine Maison- Relais für bis zu 100 Kinder und eine Tagesstätte für bis zu 50 Kinder entstehen gerade. Wir wollen in dieser Hinsicht alle notwendigen Dienstleistungen anbieten, die für eine moderne Gemeinde in der heutigen Zeit notwendig sind. Das sind die großen Projekte, welche wir gerade realisieren. Der neue Schulbau soll bis September 2009 fertiggestellt werden. Eine neue Krippe, wo eine größere Anzahl von Kindern untergebracht werden kann, ist besonders wichtig für Bürger und Bürgerinnen, die in Ettelbrück arbeiten. Wir sind froh über unsere neuen Einrichtungen im Feulener Dorfzentrum. Es sind Begegnungsstätten für die Bürger. Wären die neuen Einrichtungen auf der grünen Wiese entstanden, wäre das für die gesellschaftliche Entwickung der Gemeinde Feulen nicht so günstig gewesen. Desweiteren sind wir dabei 120 chen Transport anbelangt, haben wir relativ gute Verbindungen. Autobusse fahren im Stundentakt Richtung Ettelbrück. Es ist ein Problem, dass die Orte der Gemeinde oft weit auseinander liegen und die Bushaltestellen sich an den Hauptverkehrsachsen befinden. Die Bürger müssen oft 200 bis 300 Meter bis zur nächsten Bushaltestelle laufen. Deshalb überrascht es nicht, dass die meisten Bürger das eigene Auto bevorzugen. Echo: Wie stehen Sie zum Thema Fusionen oder Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden? Fernand Etgen: Immer weniger Bürger sind bereit einen Teil ihrer Freizeit für öffentliche Interessen zu opfern. Wenn Gemeinden zusammen gelegt werden, so müssen die betroffenen Bürger diesen Prozess mit tragen. Es bringt nichts, Fusionen von oben herab zu diktieren. Um die Kräfte zu bündeln, muss eine positive Grundeinstellung vorhanden sein. Es gab in diesem Sinne schon eine Reihe Gespräche mit Nachbargemeinden. Wir befinden uns am Anfang eines solchen Prozesses und müssen ihn mit kühlem Kopf weiter gehen. Die Gemeinde Mertzig hat bis 1875 zu Feulen gehört. Die Gemeinde Grosbous muß auch mit einbezogen werden. Falls wir eine große Gemeinde im Gebilde der /... unser Kulturzentrum namens Hennesbau zu renovieren. In der ehemaligen Mühle wird ein Lift eingebaut und zusätzlicher Lagerraum geschaffen. Der Lift ist sehr wichtig, weil zum Beispiel bei Familienfesten immer mehr Bürger jenseits der 70 anwesend sind. Eine neue regionale Kläranlage soll zusammen mit den Gemeinden Grosbous und Mertzig in Feulen realisiert werden. Die Bevölkerung der drei Gemeinden Grosbous, Mertzig und Feulen wächst an. In die Erneuerung der Infrastrukturen zu investieren, gehört daher zu den wichtigsten Aufgaben der Gemeinden.

Echo: Wie steht es um den Verkehr und öffentlichen Transport?

Fernand Etgen:

Feulen liegt an einem Verkehrsknotenpunkt mit grossem Verkehrsaufkommen. Über 10.000 Fahrzeuge, darunter 20 Prozent Schwerlasttransporte, fahren täglich durch Niederfeulen. Niederfeulen liegt in einem Tal. Die Schwerlasttransporte fahren in hohem Tempo durch die Gemeinde, um mit mehr Schwung bergauf zu fahren. Gerade in früheren Jahrzehnten hat es immer wieder schwere Unfälle gegeben. Aus diesen Gründen ist eine Umgehungsstraße bereits vorgesehen. Für die Gemeinde Feulen wäre dies eine große Entlastung.Was den öffentlichen Transport anbelangt, haben wir relativ gute Verbindungen. Autobusse fahren im Stundentakt Richtung Ettelbrück. Es ist ein Problem, dass die Orte der Gemeinde oft weit auseinander liegen und die Bushaltestellen sich an den Hauptverkehrsachsen befinden. Die Bürger müssen oft 200 bis 300 Meter bis zur nächsten Bushaltestelle laufen. Deshalb überrascht es nicht, dass die meisten Bürger das eigene Auto bevorzugen.

Echo: Wie stehen Sie zum Thema Fusionen oder Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden?

Fernand Etgen:

Immer weniger Bürger sind bereit einen Teil ihrer Freizeit für öffentliche Interessen zu opfern. Wenn Gemeinden zusammen gelegt werden, so müssen die betroffenen Bürger diesen Prozess mit tragen. Es bringt nichts, Fusionen von oben herab zu diktieren. Um die Kräfte zu bündeln, muss eine positive Grundeinstellung vorhanden sein. Es gab in diesem Sinne schon eine Reihe Gespräche mit Nachbargemeinden. Wir befinden uns am Anfang eines solchen Prozesses und müssen ihn mit kühlem Kopf weiter gehen. Die Gemeinde Mertzig hat bis 1875 zu Feulen gehört. Die Gemeinde Grosbous muß auch mit einbezogen werden.

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