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Kiischpelt eine neue Fusionsgemeinde im Herzen des Oeslings Imprimer Envoyer

Tags: Bourgmestre | Kiischpelt

Magazine Echo 2009-6

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Kiischpelt eine neue Fusionsgemeinde im Herzen des Oeslings.

2006 fusionierten die Gemeinden Wilwerwiltz und Kautenbach zu einer Gemeinde mit dem neuen Namen Kiischpelt. Echo sprach mit dem Kiischpelter Bürgermeister Armand Mayer über dessen neue Gemeinde.

Echo:

Könnten Sie sich dem Leser kurz vorstellen?

Armand Mayer:

Ich wohne in Enscheringen, bin 59 Jahre alt und von Beruf Postbeamter. Seit 33 Jahren bin ich Bürgermeister der Gemeinde Wilwerwiltz, welche seit der Fusion mit der Gemeinde Kautenbach vor 3 Jahren jetzt Gemeinde Kiischpelt heisst.

Echo:

Wie groß ist die Gemeinde jetzt?

Armand Mayer:

Die Gemeinde Kiischpelt besteht aus sieben Dörfern und zwar Wilwerwiltz, Enscheringen, Pintsch, Lellingen, Kautenbach, Alscheid und Merkholtz. Unsere Gemeinde ist trotzdem recht klein und hat ingesamt nur 1.000 Einwohner.

Echo:

Warum haben die Gemeinden sich zur Fusion entschlossen?

Echo:

Was ist typisch für die Gemeinde Kiischpelt?

Armand Mayer:

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Echo:

Ist die Gemeinde Kiischpelt eine reine Schlafgemeinde?

Armand Mayer:

Es gibt in jedem Dorf der Gemeinde nur noch ein oder zwei landwirtschaftliche Betriebe. Man kann also schon sagen, dass wir eine Schlafgemeinde sind. Die jungen Bürger arbeiten meist außerhalb der Gemeinde. Viele Arbeitnehmer arbeiten zum Beispiel in den Industriezonen von Wiltz, Hosingen oder Ettelbrück. Unsere Region ist natürlich auch für Touristen sehr attraktiv. Sehr viele einheimische Touristen und Niederländer kommen hierher um zu wandern.

Echo:

Welche Rolle spielen die Campings in der Gemeinde?

Armand Mayer:

Es gibt in unserer Gemeinde mehrere Campings. Ein sehr großer gemeindeeigener Camping mit Café und Restaurant liegt am Ufer der Clerve in Kautenbach. Die Campings in Wilwerwiltz und Enscheringen gehören privaten Betreiber. Alle Campings können sich über einen Mangel an Gästen nicht beklagen. Im Sommer sind sie ausgebucht.

Echo:

Was hat der heilige Willibrord mit der Geschichte der Gemeinde Kiischpelt zu tun?

Armand Mayer:

Der heilige Willibrord reiste sehr viel. Er liess einst in Wilwerwiltz seine Schafe weiden. Ein Bauer begegnete ihm und ärgerte sich über die weidenden Schafe. Daraufhin rammte Willibrord als Gegenleistung seinen Bischofsstab in den Boden. Eine Quelle begann aus dem Boden zu sprudeln. Jedes Jahr findet eine Prozession zur Willibrord-Quelle statt. Die Pilger holen sich dort das Quellwasser, welches gegen Leiden wie Wildfeuer oder Schuppenflechte helfen soll.

Armand Mayer:

Max Goergen verbrachte seinen Lebensabend in unserer Gemeinde. Als Max Goergen in Rente ging, kauften er und seine Gattin hier ein Haus. Sie lebten fortan dort. Er spazierte sehr viel durch Wilwerwiltz und schrieb in unserem Dorf mehrere Theaterstücke. Max Goergen war ebenfalls Archivar der luxemburgischen Nationalbibliothek. Während des zweiten Weltkrieges verbrannten die Deutschen viele Bücher. Max Görgen hat etliche Bücher versteckt und so vor der Vernichtung gerettet. Die Bücher befinden sich heute immer noch in seinem Haus in Wilwerwiltz. Es heisst heute Sproochenhaus. Max Goergen legte in seinem Testament fest, dass die Bücher auf keinen Fall in der Nationalbibliothek stehen dürften.

Echo:

Was sind für Sie die wichtigsten Projekte der Gemeinde Kiischpelt?

Armand Mayer:

Die wichtigsten Projekte betreffen die Schule. Wir arbeiten in diesem Bereich mit der Gemeinde Eschweiler zusammen. Wir bauten eine gemeinsame Primärschule. Kinder aus Eschweiler besuchen die Schule in der Gemeinde Kiischpelt. Hinzu kamen ein Kindergarten und Kinderhort. Momentan bauen wir eine gemeinsame Maison relais und Sporthalle. Es ist ein großes Projekt. In Alscheid haben ferner bedeutende Renovierungen begonnen.

Echo:

Es gibt in Lellingen ein bekanntes Kunstfestival. Könnten Sie dazu ein paar Worte sagen?

Armand Mayer:

Das Festival findet am Nationalfeiertag statt. Die Gemeinde Kiischpelt ist daran beteiligt. Sämtliche Kiischpelter Vereine machen beim Festival mit. An diesem Tag kommen sehr viele Maler in die Gemeinde. Sie malen unter freiem Himmel. Das schönste Bild erhält einen Preis. Scheunen werden während des Festivals zu Galerien. Straßenanimationen unterhalten die Besucher. Für das leibliche Wohl der Gäste ist natürlich gesorgt. 3000 bis 4000 Gäste besuchen jährlich das Festival.

Echo:

Wie funktioniert der Bummelbus?

Armand Mayer:

Die Gemeinden können beim Bummelbus verfügbare Plätze kaufen. Der Gemeinde Kiischpelt steht der Bus bei-spielsweise dienstags und donnerstags zur Verfügung. Der Bus kommt auf Abruf. Fahrten mit dem Bus sind besonders interessant für ältere, nicht mehr mobile Mitbürger. Senioren können den Bus rufen, um in Clervaux oder Hosingen einkaufen zu gehen. Der Busfahrer trägt deren Einkäufe sogar ins Haus. Der Bummelbus ist aber auch für Jugendliche interessant.

Echo:

Gibt es in der Gemeinde ein Altersheim?

Armand Mayer:

Es gibt ein Altersheim in Clervaux. Wir profitieren weiterhin von den Altersheimen in Diekirch und Wiltz.

Echo:

Wo soll die Gemeindepolitik in den nächsten Jahren hin führen?

Armand Mayer:

Bei den Fusionen könnte sich noch einiges ergeben. Wir möchten eigentlich mit der Gemeinde Eschweiler fusionieren. Irgendwann wird diese Fusion sicher zustande kommen. Kleine Gemeinden sind alleine einfach nicht mehr überlebensfähig.

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