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Rosport - Hochwasserschutz und Eröffnung des Henri Tudor-Museums Imprimer Envoyer

Tags: Bourgmestre | Rosport

Magazine Echo 2009-3

commune-de-rosport

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Echo:

Könnten Sie sich kurz vorstellen?

Romain Osweiler:

Ich bin 40 Jahre alt und vom Beruf her Staatsbeamter. Seit anderthalb Jahren nehme ich unbezahlten Urlaub, um meinen Sohn zu erziehen.

Echo:

Dieses Jahr werden in Ihrer Gemeinde entlang der Sauer umfangreiche Renaturierungsmassnahmen realisiert. Könnten Sie ein paar Details zum Stand der Arbeiten nennen?

Romain Osweiler:

In der Tat werden die Arbeiten am Hochwasserschutz in Steinheim und Rolingen Ende Mai beginnen. Es wird höchste Zeit, dass die Arbeiten endlich beginnen. Die Vorbereitungen zur Realisierung des Projektes begannen bereits 2003. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich zwei bis drei Jahre. Die Massnahmen sollen den Bürgern bei Hochwasser eine gewisse Erleichterung verschaffen. Nach Abschluß der Arbeiten wird der Wasserspiegel der Sauer bei Hochwasser in Rolingen rund 50 entimeter tiefer liegen. In Steinheim liegt der Wasserspiegel der Sauer in Zukunft sogar fast 80 Zentimeter niedriger als heute.

Echo:

Wie wird sich die aktuelle Wirtschaftskrise auf den Haushalt der Gemeinde Rosport aus wirken?

Romain Osweiler:

Die Wirtschaftskrise wird sich mit Sicherheit auf den Gemeindehaushalt auswirken. Wir rechnen bereits in diesem Jahr mit der Wahrscheinlichkeit möglicher Einschnitte bei unseren Planungen. Sollte dieser Fall eintreffen, können wir schnell darauf reagieren. Unsere Planungen sind so ausgearbeitet, dass es im Falle eines Einbruchs der staatlichen Geldern möglich ist, entsprechend darauf zu reagieren.

Echo:

Was waren Ihre wichtigsten Projekte in der letzten Zeit?

Romain Osweiler:

Das wichtigste Projekt für die Bürger sind die Hochwasserschutzmassnahmen. Diese Arbeiten sind das wichtigste politische Dossier. Dass sich die Bürger danach in ihren eigenen vier Wänden sicherer fühlen, hat natürlich Vorrang vor anderen Bauvorhaben. Die Sicherheit der Bürger geniesst immer oberste Priorität. Ferner werden in den nächsten zwei bis drei Jahren drei weitere Dörfer an unsere Kläranla ge angeschlossen. Dort sind wir mittlerweile soweit, dass die Arbeiten jetzt beginnen könnten. Letztes Jahr wurden die Arbeiten am Kulturzentrum in Steinheim vollendet und das Zentrum eingeweiht. Zwei grosse Strassenbauprojekte werden in Rosport und Hinkel folgen. Die Renovierung vom Rathaus und die Einrichtung des Henry Tudor-Museums schliessen wir noch in dieser Woche ab.

Echo:

Wie weit sind die Arbeiten am Henry Tudor-Museum fort geschritten?

Romain Osweiler:

Die feierliche Einweihung des Museums findet am 23. Mai statt. Das Museum öffnet den Besuchern seine Tore ab dem 24. Mai. Das Museum wird sowohl junge wie alte Besucher begeistern. Dank einer interaktiven Gestaltung und pädagogisch wertvollen Konzeption spricht das Museum alle Altersgruppen an. Die Ausstellung vermittelt für den Laien verständliches Wissen, das aber so detailliert vermittelt wird, dass es auch Experten interessiert.

Echo:

Soll das Museum deutsche Besucher ebenfalls ansprechen?

Romain Osweiler:

Wir werden auch in der deutschen Grenzregion Werbung für unser Museum machen. Die Zusammenarbeit mit den deutschen Behörden klappt sehr gut. Die Gemeinde erwartet nicht nur Besucher aus der Grenzregion, sondern auch aus entfernteren Orten. In der Region Erholung suchende Touristen sind genauso willkommen wie Schulklassen aus den umliegenden Orten.

Echo:

Ist das Museum eher als Hommage an Henry Tudor oder als neue touristische Sehenswürdigkeit gedacht?

Romain Osweiler:

Das Museum stellt natürlich eine Hommage an die Pionierleistungen Henry Tudors auf dem Gebiet der Akkumulatorentechnik dar. Wir wollen im südlichen Raum des zukünftigen Naturparks Mellerdall eine wichtigere Rolle spielen. Daher müssen wir den Touristen mehr Sehenswürdigkeiten bieten. Unsere Wanderwege befinden sich in einem exzellenten Zustand. Wanderwege werden jedoch noch interessanter, wenn unterwegs lohnenswerte Sehenswürdigkeiten zu einem Besuch verleiten.

Echo:

Wie entstand die Idee zu dem Bau des Museums?

Romain Osweiler:

Die Idee des Bau eines Museums als Hommage an Henry Tudor existierte eigentlich bereits seit dem Tode Henry Tudors im Jahre 1928. Schon gegen Ende des Krieges wurden erste Biografien über Henry Tudor veröffentlicht. Erst nach und nach wurde man sich bewusst, wie wichtig Henry Tudors Weiterentwicklung der Akkumulatorentechnik für die weltweite Industrie und privaten Haushalte war. 1981 feierte man 100 Jahre Akkumulatorentechnik, vor allem die Entwicklung der so genannten Tudor-Akkumulatoren. Seit 1991 wurden verschiedene Konzepte für das zukünftige Museum vorgestellt. 2006 legte sich der Gemeinderat auf das heutige Konzept fest.

Echo:

Werden die Wirtschaftskrise und Verteuerung des Wohnraums in den Ballungszentren zu einem Wachstum der Einwohnerzahl in Ihrer Gemeinde führen?

Romain Osweiler:

Die Gemeinde Echternach ist als CDA vorgesehen. Ich gehe davon aus, dass Rosport als Randgemeinde dieses Anziehungsortes auch Anwohner anspricht, die in Echternach keinen Wohnraum fanden. Rosport verfügt über ein mögliches Potential von 1.400 zusätzlichen Einwohnern, das wir nach und nach erschliessen können. Wir können also um mehr als die Hälfte wachsen. Die nötigen Infrastrukturen zum Auffangen einer solchen Entwicklung schuf die Gemeinde bereits. Wir werden versuchen, den Bürgern diese Ent- wicklung schmackhaft zu machen.

Echo:

Ist der Wohnraum in Rosport teuer?

Romain Osweiler:

Der Wohnraum in Rosport ist zwar eindeutig billiger als in der Stadt Luxemburg, aber trotzdem für luxemburgische Verhältnisse eher teuer. Auf deutscher Seite herrscht eine andere Preiskultur in Bezug auf den Wohnraum. Wohnraum ist dort preisgünstiger.

Echo:

Was sind Ihre wichtigsten zukünftige Projekte?

Romain Osweiler:

Wir planen den Bau einer Maison Relais. Das benötigte Grundstück kauften wir bereits. Weitere Dörfer werden an unsere Kläranlage angeschlossen und unser Strassennetz bestmöglichst in Schuss gehalten. Der Bau einer Holzhackschnitzel-Heizanlage zum Heizen der kommunalen Gebä ude ist ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz

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