| Innovative Wandlung in der luxemburgischen Trinkwasserversorgung |
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Tags: Syr
| Magazine Echo 2009-2 | |||
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Innovative Wandlung in der luxemburgischen Trinkwasserversorgung Anfang Februar 2009 stellte man in dem Öslinger Dorf Syr (Surré) zwei große Behälter aus InoxStahl als neues TrinkwasserReservoir auf, wobei das verwendete Material sehr ungewöhnlich für solche Bauten in Luxemburg ist. Die von einem Unternehmen aus dem Bodenseeraum stammenden, rund sieben Meter hohen Behälter fassen zusammen 200 Kubikmeter Trinkwasser. Damit ging die Gemeinde erstmals neue Wege beim Bau von im Volksmund „Wasserturm“ genannten Wasserbehältern. Eine Metallplattform verbindet die beiden per Lastwagen gelieferten Behälter. Später schützt eine noch zu bauende Halle die Behälter vor der Witterung und verbirgt sie vor den Blicken der Touristen. Einen Kontrast zu diesen modernen Wasserbehältern bilden die seit der Nachkriegszeit üblichen Wasserreservoirs aus Beton. Die Oberfläche der aus Beton gegossenen Wasserbecken wird meist mit Spezialanstrichen versiegelt. Diese Anstriche unterbinden chemische Reaktionen und dichten das Becken ab. Die Becken müssen jedoch regelmäßig gewartet und deren Versiegelung erneuert werden. Versiegelungen müssen sehr präzise auf dem Beton aufgebracht werden, da sie hauchdünn sind. Experten kontrollieren im Auftrag der Gemeinden das korrekte Aufbringen der Versiegelung. Große Betonbecken sind sehr schwer. Die Fundamente der Wassertürme werden daher entsprechend gross dimensioniert. Traditionnell baute man bisher meist pilzförmige Hochbehälter oder Becken mit einem begrüntem Betondach. Die begrünten Betondächern glichen vom Aussehen her Bunkern. Die Behälter aus Inox sind daher ein neuer Weg in der Konstruktion wichtiger Infrastrukturen der luxemburgischen Wasserversorgung. Stahlbaufirmen gestalten die fertig montierten Behälter aus Inoxstahl in ihren Montagehallen. Dank des Zusammenbaus vorgefertigter Elemente in einer Montagehalle und dem anschliessenden Transport der fertigen Behälter zur Baustelle spart der Bauherrn viel Zeit. Autokräne stellen die Behälter auf vor Ort gegossene Betonfundamente. Monteure schliessen die Behälter an das Leitungsnetz an. So ist der Bauherr, abgesehen vom Gießen der Betonfundamente, im Zeitplan weit weniger vom Wetter abhängig als bei der traditionnellen Bauweise. Die Behälter können bereits im Winter in den Montagehallen der Stahlbaufirmen gebaut werden, während eine traditionnelle Baustelle hingegen bei starkem Frost ruht. Diese moderne Bauweise hilft Bautermine genauer einzuhalten, was dem Bauherrn und seinen Verpflichtungen mehr Sicherheit bietet. Es gibt aber keine Anlagen, die komplett wartungs frei funktionieren auch nicht aus Inox
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