News 2010 - 107 - 2 Imprimer
Magazine Architecture & Bâtiment 2010-107

Die "Lëtzebuerger Déiereschutzliga" errichtet ein neues Tierasyl in Gasperich

Dass das derzeitige Tierasyl in Gasperich seit längerer Zeit bereits nicht mehr den modernen Erfordernissen unserer Zeit gerecht wird, ist bereits seit langem gewußt.

Nun fasste sich die "Lëtzebuerger Déiereschutzliga" ein Herz und plante den Bau eines neuen Tierasyls in Gasperich, in dem 100 Hunde und 50 Katzen untergebracht werden können.

Neben den Tieren wird in dem zweischossigen Gebäude auch die gesam- te Verwaltung der Liga untergebracht werden.

Mit der Ausarbeitung der diesbezüglichen Pläne wurde Architekt Marc Dieschbourg betraut.

Das neue Tierasyl wird im zukünftigen Park des "Ban de Gasperich" vor dem derzeitigen Gebäude errichtet. Nach der Fertigstellung wird das bestehende Gebäude abgetragen und an dieser Stelle ein ökologischer Parkplatz angelegt,der mit seinen 20 Plätzen den Mitarbeitern des Tierasyls und den Besu- chern vorbehalten bleiben wird. Die Bauarbeiten werden am 1. September 2010 beginnen und sollen im Frühjahr 2013 abgeschlossen sein, Die neuen Gebäude werden um ein Drittel größer als die bisherigen, um einer noch größeren Zahl von Hunden und Katzen Aufnahme zu gewähren. Die Bauarbeiten für das neue Tierasyl werden rund vier Millionen Euro zu stehen kommen. 600.000 Euro davon wird das Landwirtschaftsministerium übernehmen.

Zwei neue Spielplätze in Bettemburg

In Bettemburg wurden kürzlich die umfassenden Modernisierungsarbeiten an zwei neuen Spielplätzen fertig gestellt.

Mit der willkommenen Unterstützung zahlreicher Eltern aus der Wohnsiedlung "A Leischemer" hatte die Gemeindeverwaltung Bettemburg ein neues Konzept für die Spielplätze ausgearbeitet, und so entstanden Spielflächen sowohl für Kinder als auch für Jugendliche. Die diesbezüglichen Arbeiten schlugen mit 29.000 Euro zu Buche.

Der zweite instand gesetzte Spielplatz befindet sich ebenfalls in Bettemburg, im Ort genannt "An Eidels" auf der Höhe der Rue John F. Kennedy. Als Besonderheit weist dieser Spielplatz nun drei Geräte auf, an denen sich auch die Erwachsenen betätigen können,vornehmlich um sich fit zu halten. Die Arbeiten an diesem zweiten Spielplatz kamen insgesamt 39 000 Euro zu stehen.

Das neue Gebäude des Friedensgerichtes in Esch/Alzette nimmt allmählich Form an

Bekanntlich wird derzeit in Esch/Alzette das bereits seit längerer Zeit fällige Bauprojekt eines neuen Friedensgerichtes durchgezogen. Vor etwas mehr als einem Jahr wurden die Bauarbeiten an der Place Norbert Metz in Esch/Alzette begonnen, und nun ist der Rohbau so gut wie abgeschlossen. Im September 2010 begannen die Arbeiten an der Fassade, die weitgehend aus Glas hergerichtet wird. Die umfangreichen Bauarbeiten werden sich bis weit in das kommende Jahr 2011 hinziehen, so dass mit der Fertigstellung wohl nicht vor Ende des nächsten Jahres zu rechnen ist. Alles in allem werden 15 Büros für die Richter eingerichtet.Sie sind im dritten Stockwerk vorgesehen, neben einer Bibliothek und einem geräumigen Konferenzsaal. Die zweite Etage wird die Gerichtsschreiber und die Archive aufnehmen, und das erste Stockwerk und das Erdgeschoss sind für insgesamt sieben Versammlungsräume und weitere Büros vorgesehen.

Richtfest im interkommunalen Schwimmbad Pidal in Walferdingen

Seit einiger Zeit bereits laufen die Ausbauarbeiten am interkommunalen Schwimmbad Pidal in Walferdingen auf vollen Touren.

Die drei im interkommunalen Syndikat Pidal beteiligten Gemeinden Walferdingen, Steinsel und Lorentzweiler lassen sich diese umfassenden Arbeiten insgesamt neun Millionen Euro kosten.

Mit bis zu 900 Besuchern am Tag gehört das Schwimmbad in Walferdingen mit zu den beliebtesten Sportinfrastrukturen der ganzen Gegend. Bis Ende des Jahres 2010 werden dem Schwimmbad zwei zusätzliche Stockwerke angefügt. Das erste Stockwerk wird wie bisher Schwimmbad und Sauna beherbergen, hinzu kommen neue Umkleideräume, ein Fitnesszentrum und ein moderner Empfangsbereich. Der Eingang im Erdgeschoss wird unter den von Säulen gestützten Fitnessbereich verlegt. Eine Treppe führt von dort aus ins Zentrum.Im Erdgeschoss befinden sich ebenfalls ein kleines Warteareal,ein Konferenzraum und mehrere Büroräume. Für das Restaurant wird ein eigener Eingang geschaffen.

Das zweite Stockwerk wird mit modernen Wellness-Anlagen versehen,darunter Massage- und Entspannungsräume sowie Schlammbäder.Geplant ist auch eine sogenannte "Private Suite" mit verschiedenen Saunen und Bädern,die von den Gästen privat gebucht und benutzt werden können.

Eine Einrichtung der absoluten Spitzenklasse wird allerdings das Meerwasserbecken mit 17 Prozent Salzgehalt im dritten Stockwerk, das allein mit 9 Millionen Euro zu Buche schla gen wird. Das bis zu 37 Grad warme Wasser soll dem Benutzer eine Art Schwebegefühl vermitteln.

Auch das Dach stellt eine Besonderheit dar: bei ungünstiger Witterung verdunkeln spezielle Kristalle das Glasdach, bei gutem Wetter geben sie den Blick auf den blauen Himmel frei.

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